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12.11.2020
Web-Talk:

FGM/C in Afrika – der Islam als Vorwand!



mit
Imam Seedy Touray

und
Ibrahim Guèye
    
am Donnerstag, 19.11.2020
von 15.00 bis 16.30 Uhr




Iman Seedy Touray kommt aus Gambia, ein Land mit einer FGM-Prävalenzrate von 80 Prozent. Das gilt vor allem für seine Ethnie, der Soninke, die ursprünglich aus Mali kommt. Mali verzeichnet auch eine Rate von ca. 80 Prozent.  




Missionare haben sich immer auf die lokalen Kulturen gestützt, um ihre Religion zu etablieren. So duldete der Islam in Afrika viele Traditionen, die nichts mit der Religion zu tun haben. Das Tragen von Amuletten, die Polygamie und vieles andere waren längst vor der Islamisierung in Afrika verwurzelt.  

Dies gilt auch für die Beschneidung weiblicher Genitalien. Pharaonen praktizierten die Beschneidung weiblicher Genitalien mehrere tausend Jahre vor dem Islam und nicht um sonst heißt die schlimmste Form der Beschneidung weiblicher Genitalien die „Pharaonische“.

Imam Seedy Touray aus Gambia erläutert uns, warum die Beschneidung weiblicher Genitalien sich in Westafrika fortsetzt und wie schwierig der Kampf gegen FGM/C ist. Es reicht nur zu sagen, dass der Islam gegen bzw. für eine bestimmte Tradition ist, um Gläubige zu überzeugen: Fact-Checking ist keine Option, weil Geistliche als unfehlbar gelten.


Wie wir es inzwischen alle wissen, müssen diese Raten in Afrika unter die Lupe genommen werden, denn sie variieren je nach Ethnie von 0 bis 99 Prozent. Bei der Soninke liegt die Rate bei praktisch 99 Prozent.  

Der Imam ist sehr liberal und fördert seit vielen Jahren die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit in allen sozialen Bereichen. Er ist beliebt und sehr geschätzt unter den Migranten aus Gambia und Senegal, die aufgrund der geografischen Nähe dieselben afrikanischen Sprachen sprechen.



Online-Seminar:

Flüchtlingspolitik - Spielräume von Ämtern




am 24.11.2020
16:00 bis 17:30 Uhr
 
Referentin
Maria Fechter, Flüchtlingsrat NRW


Im Alltag stehen Flüchtlinge und ihre Unterstützer*innen oft vor rechtlichen und bürokratischen Hürden. Sie wünschen sich grundsätzliche Verbesserungen – aber wo genau den Hebel ansetzen?

Im Mittelpunkt dieses Online-Seminars stehen deshalb

1) die Handlungsspielräume von Ausländerbehörden, Sozialämtern und anderen kommunalen Behörden und
2) die Frage, wie sich Unterstützer*innen dafür einsetzen können, dass diese Spielräume zugunsten von Flüchtlingen genutzt werden. Anhand praktischer Beispiele zeigen wir, wie sich die Flüchtlingspolitik vor der eigenen Haustür aktiv mitgestalten lässt – von der Vernetzung an Runden Tischen über Ratsanträge bis zu kreativen Aktionen, die auch in Zeiten von Corona funktionieren.





Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen:

Verpflichtende U-Untersuchungen




am 02.12.2020
von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Der Runde Tisch NRW wird sich noch einmal mit diesem Thema beschäftigen und möchte versuchen Pflöcke einzuschlagen.

Warum ist es nicht möglich, dass die Vorsorgeuntersuchungen verpflichtend werden und die Aufmerksamkeit auf FGM/C und sexualisierte Gewalt verstärkt wird?

Der Runde Tisch NRW hat sich durch Corona verrändert. Dadurch, dass wir uns online treffen, können viel mehr Interessierte teilnehmen, die sonst aus zeitlichen oder finanziellen Gründen nicht dabei sein konnten.

Es gibt inzwischen sogar treue Teilnehmer*innen aus Nord- und Süddeutschland, aus Österreich und Belgien. Das gibt neue Möglichkeiten des Austausches. 





Regelmäßig die NEWS lesen auf dem Bildungsportal KUTAIRI lesen lohnt sich!



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